Nazistische Guillotine von Sophie Scholl entdeckt

Nazistische Guillotine von Sophie Scholl entdeckt

Sophie Scholl war ein Mitglied der Bewegung Weiße Rose.

Im Jahre 2014 ist die Guillotine im Bayerischen Nationalmuseums in München aufgetaucht, mit der Sophie Scholl und die anderen Mitglieder der Weißen Rose hingerichtet worden waren. Es ging um eine kleine Gruppe von Intellektuellen, vor allem Studenten von der Universität in München, die einen gewaltfreien Widerstand gegen das NS-Regime leisteten. Im Februar 1943 wurden die Mitglieder der Gruppe gefangen, während sie Flugblätter in München verteilten. Damit wollten sie den Bewohnern von München klar machen, wie schwer die Niederlage der deutschen 6. Armee in Stalingrad gewesen war.

Sophie Scholl und fünf weitere Mitglieder der Bewegung sind vor das Volksgericht gebracht worden und zum Tode durch die Guillotine verurteilt. Durch die Guillotine sind mehrere Tausende Gegner der Nazi-Regime enthauptet. Lange glaubte man, dass die Guillotine nach dem Krieg in die Donau geworfen wurde. Die in Bayern gefundene Guillotine hat bestimmte Modifikationen, die für die nazistische Zeit typisch waren. Die Frage bleibt, ob es moralisch ist, die Guillotine als Exponat im erwähnten Museum zu stellen.

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