Norwegen beansprucht einen riesigen Teil der Antarktika seit 1939

Norwegen beansprucht einen riesigen Teil der Antarktika seit 1939

Es handelt sich um das Königin-Maud-Land, das etwa siebenmal größer als Norwegens Territorium in Europa.

Im Jahre 1938 annektierte Norwegen große Gebiete in der Antarktika bekannt als das Königin-Maud-Land. Norwegen rechtfertigen die Beanspruchung des Gebiets dadurch, dass sie diese Teile der Antarktika entdeckt haben. Der norwegische Forscher Hjalmar Riiser-Larsen ist im Jahre 1930 im Rahmen einer Expedition da gekommen. Das Gebiet wurde nach Königin Maud, der Gemahlin von König Haakon VII. benannt. Interessanterweise stammte Königin Maud aus der britischen Königsfamilie (sie war die Enkelin der Königin Victoria und auch die Großtante der heutigen Königin Elisabeth II.)

Das Königin-Maud-Land wird immer noch von Norwegen beansprucht. Es handelt sich um ein riesiges Territorium mit der Fläche von 2,700 000 Quadratkilometern. Vergleichsweise ist Indien nur um 10 % größer als das Königin-Maud-Land.

Im Königin-Maud-Land bestehen zurzeit 12 Forschungsstationen. Davon sind zwei norwegische, zwei deutsche, zwei japanische Stationen und je eine Forschungstation gehört zu Schweden, Südafrika, Russland, Belgien, Indien und Finnland.

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