Fötus im Sarg von mumifiziertem Bischof

Fötus im Sarg von mumifiziertem Bischof

Schwedischer Bischof Peder Pedersen Winstrup lebte im 17. Jahrhundert und war ein bekannter Gelehrter. Er gründete die berühmte Universität von Lund. Bischof Winstrup wurde in der Kathedrale in Lund beigesetzt, wo er einst als Bischof diente.
Bemerkenswert ist, dass sein Körper ungewöhnlich gut erhalten war. Er starb im Winter und war mager. Die Krypta im Dom war kalt, und die Stoffe im Sarg bewahrten die Leiche. Das führte dazu, dass seine Leiche einer der am besten erhaltenen Leichen in Europa des 17. Jahrhunderts ist. Im Gegensatz zu ägyptischen Mumien sind auch seine inneren Organe sowie Kleidung erhalten.

Mithilfe der magnetischen Resonanz entdeckten die Forscher die Überreste eines fünf bis sechs Monate alten Fötus neben den Füßen des Bischofs. Es ist nicht bekannt, wer das Ungeborene in den Bischofs Sarg gelegen hat. Klarheit über eine mögliche Verwandtschaft soll ein DNA-Vergleich bringen. Eine Theorie besagt, dass Priester die Bestattung verwendeten, um heimlich einem unerwünschten Kind ein christliches Begräbnis zu ermöglichen.

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