Diokletian führt Tetrarchie ein – 293

Diokletian führt Tetrarchie ein – 293

Am 1. März 293 teilte Kaiser Diokletian das riesige Römische Reich in vier Teile ein, um es unter Kontrolle zu bringen. Diokletian war Oberkaiser und trug den Titel Augustus (lateinisch für „der Erhabene“), welcher der höchste aller römischen Kaisertitel war. Im Jahre 286 wurde Maximian zum Augustus ernannt. Damit machte ihn Diokletian zu seinem Mitkaiser. Diokletian regierte über den östlichen Teil des Reiches Maximian über den westlichen.
Einige Jahre später ernannte Diokletian zusätzlich zwei Caesars zu untergeordneten Mitkaisern. Constantius Chlor erhielt einen Teil des westlichen Gebiets, nämlich Gallien und Britannien, während Gallerius über Pannonia, Moesia und Thrakien im Osten regierte. Es ist interessant, dass Galerius Diokletians Schwiegersohn war, ebenso wie Constantius Chlor der Schwiegersohn von August Maximilian war.
Jeder der vier Herrscher hatte seine Residenz: Diokletian in Nikomedia (heute Izmit in der Türkei) Maximian in Mediolanum (heute Mailand), Constantius Chlor in Augusta Treverorum (heute Trier) und Galerius in Sirmium (heute Syrmisch-Mitrowitz).

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