Katharina die Große erbte einen Teil Deutschlands – 1793

Katharina die Große erbte einen Teil Deutschlands – 1793

Katharina II., auch Katharina die Große genannt, war russische Herrscherin im 18. Jahrhundert. Ihr Bruder Friedrich August herrschte im Fürstentum Anhalt-Zerbst. Nach der fast 46 Jahre langen Herrschaft starb er am 3. März 1793. Katharina II. war deutscher Herkunft und ist in der Familie Anhalt-Zerbst geboren. Der Fürst Friedrich August war ihr junger Bruder, der von seinem Vater das Fürstentum Anhalt-Zerbst erbte, welches südwestlich von Berlin lag.
Katharina II. erbte von ihrem Bruder das Fürstentum Anhalt-Zerbst, weil er ohne männliche Erben starb. Zum ersten Mal erbte ein russischer Herrscher ein deutsches Territorium. Eigentlich erbte sie nur die Herrschaft Jever im Nordwest Deutschlands, die unter der Oberherrschaft des Fürstentums Anhalt-Zerbst stand. Jever war der einzige Teil der Erbschaft, welchen auch Frauen erben durften, was eigentlich damals eine Ausnahme war. Katharina II. setzte die Witwe ihres Bruders, Friederike Auguste Sophie , als „kaiserlich russische Statthalterin“ ein.
Später wurde auf dem Gebiet der Herrschaft Jever die berühmte Stadt Wilhelmshaven gebaut, dessen Hafen den Tiefwasserhafen mit der größten Wassertiefe in Deutschland hat.

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